Gewalt auf deutschen Strassen - Was wirklich passiert!
Informationsblog zum Thema Gewaltverbrechen und Selbstverteidigung
Nur die wenigsten Fälle schaffen es in die Berichterstattung der allgemeinen Medien, dabei haben wir in Deutschland durchschnittlich rund 17.000 Gewaltverbrechen pro Monat zu verzeichnen.
Lesen Sie was wirklich passiert und treffen Sie Maßnahmen zur Selbstverteidigung.
Samstag, 28. April 2012
2 schwerverletzte Personen mit Messerverletzungen nach Schlägerei
Mann durch Schläger verletzt
Essen: 27-Jähriger durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt - Polizei sucht dringend Zeugen
Sonntag, 18. März 2012
26-jähriger mit Schusswaffe überfallen
Am Freitagabend gegen 22:00 Uhr haben mehrere Unbekannte an der Salzmannstraße (Linden-Nord) einen 26-Jährigen beraubt und sind mit Geld geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte sich der 26-Jährige zunächst mit Freunden an der Dornröschenbrücke aufgehalten. Als er von dort in Richtung der Salzmannstraße gegangen war, traten mehrere (fünf bis zehn) Unbekannte von hinten an ihn heran und baten ihnen zunächst darum, Geld zu wechseln. Nachdem er dies ablehnte, bedrohte ihn eine Person aus der Gruppe plötzlich mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Der 26-Jährige händigte seine Barschaft aus und die Gruppe floh mit ihrer Beute in Richtung der Offensteinstraße. Es liegt lediglich eine Beschreibung der Oberbekleidung des Waffenträgers vor. Dieser soll eine helle Trainingsjacke mit blauen Querstreifen getragen haben.
Quelle
33-Jähriger in der eigenen Wohnung überfallen
Wie ein 33-jähriger Frankfurter angab, befand er sich am Samstag, den 17. März 2012, gegen 18.00 Uhr, alleine in seiner Wohnung in der Bechtenwaldstraße.
Zu dem genannten Zeitpunkt klingelte es an der Tür, die er daraufhin öffnete. Nun sei er mittels Elektroschocker, Schlagstock und Fäusten von drei Männern angegriffen worden. Einer der Täter habe arabisch gesprochen. Während des Angriffs verlor er sein Bewusstsein.
Als er wieder zu sich gekommen war, musste er den Diebstahl seines Laptops, von 1.200 EUR Bargeld, zweier Handys (Samsung Galaxy S2 und iPhone 4) und einer Dolce und Gabbana Uhr feststellen. Von einem Nachbarn wurde der 33-Jährige dann zum 17. Polizeirevier gefahren.
Täterbeschreibung:
1. Täter: Etwa 40 Jahre alt und 185-190 cm groß. Kräftige Statur, nordafrikanisches Erscheinungsbild. Bekleidet mit einer dunklen, flachen Mütze und einer dunklen Winterjacke. Sprach Arabisch, bewaffnet mit Elektroschocker 2. Täter: Etwa 175 cm groß, breite Statur, schwarze, kurz rasierte Haare, südosteuropäisches Erscheinungsbild. Bekleidet mit einer schwarzen Lederjacke, bewaffnet mit einem Schlagstock. 3. Täter: Etwa 170 cm groß, breite Statur, schwarze, kurz rasierte Haare, südosteuropäisches Erscheinungsbild. Bekleidet mit einer schwarzen Lederjacke.Quelle
Versuchter Totschlag in Sportgeschäft
Nach den bisherigen Ermittlungen betraten am Samstag, den 17. März 2012, gegen 18.50 Uhr, zwei bislang unbekannte Männer, die als Bodybuildertypen beschrieben wurden, ein Sportbekleidungsgeschäft am Rossmarkt. Dort suchten sie nach Sportbekleidung und Nahrungsergänzungsmitteln. Nach kurzer Zeit jedoch begaben sie sich zu dem hinter der Kasse verweilenden 37-jährigen Angestellten und begannen mit diesem eine Diskussion über die dort ausgezeichneten Preise der von ihnen ausgewählten Sportartikel. Dies artete nach Zeugenaussagen in eine rege Pöbelei gegen den Geschädigten aus, der sich mit einem Faustschlag gegen einen der beiden Männer wehrte. Mit einem Baseballschläger bewaffnet trat er nun hinter der Kasse hervor, wurde aber sofort angegriffen und entwaffnet. Mit großer Brutalität schlugen sie auf den 37-Jährigen ein. Auch als er längst am Boden lag nutzen sie den Baseballschläger um weiter auf ihn einzuschlagen. Unter Zurücklassung des Baseballschlägers flüchteten sie in unbekannter Richtung aus dem Geschäft. Der Geschädigte musste sich mit lebensbedrohenden Verletzungen einer mehrstündigen Operation unterziehen. Dabei wurde auch festgestellt, dass er neben den massiven Verletzungen durch stumpfe Gewalt auch noch mehrere Stichverletzungen im Brustbereich aufwies. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.
Quelle
Wechselseitige Körperverletzungen, Bedrohung
Am Freitagabend, 16. März gegen 20.30 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Beverstraße zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen. Nach zunächst verbaler Attacke ohrfeigte ein 24-Jähriger eine 25-jährige Kundin beim Verlassen des Geschäftes. Deren gleichaltriger Lebensgefährte kam hinzu, stellte den Angreifer zur Rede und drückte ihn gegen eine Wand. Im weiteren Verlauf soll eine 34-jährige Anwesende plötzlich ein Messer in der Hand gehabt haben. Bei Erscheinen der Polizei hatte sich die Lage bereits beruhigt. Die Beamten stellten bei der 34-Jährigen ein Klappmesser sicher und leiteten gegen die Beteiligten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung ein.
Quelle
Dienstag, 31. Januar 2012
60-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt
Ein 60 Jahre alter Angestellter eines Sicherheitsunternehmens ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit, als zwei Männer (20-25) auf ihn zukommen. Unter Vorhalt eines Messers fordern sie Bargeld und drohen damit, ihn niederzustechen, wenn er ihrer Aufforderung nicht nachkommt. Nachdem der Mülheimer erklärt, er habe kein Geld bei sich, sticht einer der Männer mehrfach auf ihn ein. Beide Täter flüchten danach. Unter dem Eindruck der Geschehnisse und vermutlich unter Schock fährt der 60-Jährige zu seiner Arbeitsstelle und schildert seinen Kollegen, was ihm passiert ist. Mit einem Rettungswagen muß der Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär behandelt wird.
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22-Jähriger überfallen und mit Messer verletzt
Drei ca. 20 Jahre alte Südeuropäer überfallen mit einem Messer einen 22-Jährigen und fordern sein Bargeld. Weil das Opfer sich wehrt, stechen die Täter mehrmals zu. Das Opfer kann ausweichen und vermeidet so schwerere Verletzungen. Lediglich leichte Schnitt- und Stichwunden müssen im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter können flüchten.
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Jugendliche nach Feuer gefragt, dann durch Tritte und Messerstich verletzt
Am Mittwoch (25) gg. 21.40 h, wurden zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche aus Mörfelden-Walldorf zunächst von 4 jungen Männern um Feuer gebeten. Plötzlich prasselten Tritte und Schläge auf die jungen Leute ein. Der 17-jährige erhielt zudem noch eine Messerstich im Bauchbereich, der wie sich im Krankenhaus herausstellte, aber nur oberflächlicher Natur war. Er verbringt die Nacht trotzdem zur Beobachtung in der Klinik. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung allen verfügbaren Streifen und der Absuche des Ortsbereichs Mörfelden mit einem Hubschrauber, konnten die Täter bisher nicht gefasst werden.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden: 4 Männer,verm. Türken, 20-25 Jahre alt, zwei der Personen kräftig, zwei dünn. Bekleidet waren alle mit Jeans, zwei Täter trugen schwarze Jacken, einer eine blaue und einer eine braune Jacke. Alle hatten dunkle gegelte Haare.Ein Täter trug sehr kurze Haare und eine Person hatte einen Oberlippen- und Kinnbart.
Mann verblutet an Stichverletzung
Ein 58-jähriger Mann erhält Besuch von einem 46-jährigen Bekannten. Es kommt vermutlich zum Streit. Dabei sticht der 58-Jährige mit einem Messer oberhalb des linken Knies seines Opfers zu. Der Bekannte verblutet dabei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Gegen den Täter liegt bisher kein Haftbefehl vor.
Quelle
Mittwoch, 11. Januar 2012
Trio bricht 23-Jährigem fast das Genick
Ein 23-Jähriger ist bei einem Streit mit Unbekannten in Prenzlauer Berg lebensgefährlich verletzt worden.
Während der junge Mann am Sonntag an der Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee mit einer Frau flirtete, kommentierten drei Männer aus der Ferne das Gespräch mit fremdenfeindlichen Parolen, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Daraufhin ging der 23-Jährige auf die Männer los. Diese brachten ihn mit einem Schlag zu Boden, traten gezielt gegen den Kopf und flohen.
Das Opfer erlitt bei dem Übergriff einen Nasenbruch und eine schwere Verletzung eines Halswirbels, die Ärzten zufolge als Vorstufe eines Genickbruchs angesehen werden kann.
Unbekannter sticht 22-Jähriger in den Bauch
Das 22-Jährige Opfer befand sich gegen 03.00 Uhr auf dem Weg zur U-Bahn auf der Elberfelder Strasse, als sich der bisher unbekannte Täter, dem Opfer näherte und der jungen Frau mit einem nicht näher identifizierten Gegenstand in die Leiste stach.
Ein Polizist, der zufällig vor der Diskothek „Attic“ im Einsatz war, rief einen Rettungswagen, der das Opfer in die Uniklinik brachte.
Bei der Verletzung handelte es sich um einen kleinen, aber sehr tiefen Einstich.
Nach der Versorgung der Wunde wurde die junge Frau nach Hause entlassen.
Polizeisprecher Marcel Fiebig: „Wir ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.“
Quelle
Dienstag, 27. Dezember 2011
Kölner U Bahn Schläger tritt wieder in Erscheinung
Obwohl laut Angaben der Staatsanwaltschaft Köln keine Wiederholungsgefahr bestand und damit auch Haftgründe nach §112 a StPO nicht anerkannt wurden, hat der Kölner U-Bahnschläger an Heiligabend erneut zugeschlagen!
Am Wiener Platz in Mülheim bedrohte er zwei Jugendliche (beide 18) mit dem Messer und raubte ein Handy. Er drohte sogar, eine Pistole zu ziehen!
Die Raubopfer riefen nach der Tat sofort die Polizei, verfolgten den Täter sogar heimlich. Und jetzt endlich die Festnahme.
"Es wurde Haftbefehl erlassen", so Polizeisprecherin Dorothe Goebel zum EXPRESS. In seiner Vernehmung bestritt Erkhan P. die Tat und behauptete, die beiden Jugendlichen hätten sich alles ausgedacht. Der Richter glaubte ihm nicht.
Kölner U Bahn Schläger auf freiem Fuß
Der 17-jährige U-Bahn-Brutalo und sein blonder Komplize (21) waren unabhängig voneinander zur Polizei gegangen, nachdem der Fahndungsdruck durch ein Video eines Augenzeugen offenbar zu groß wurde. Der blonde Mann behauptete bei der Vernehmung, sich nicht erinnern zu können, weil er betrunken gewesen wäre. Außerdem kenne er den Schläger überhaupt nicht.
Der Hauptverdächtige ist kein unbeschriebenes Blatt. „Er ist schon wegen Raub, räuberischer Erpressung und anderen Gewaltdelikten auffällig geworden“, so ein Polizeisprecher. Nach Personalienfeststellung und Vernehmung durfte er wieder nach Hause.
„Wir haben seine Daten. Er hat die Tat gestanden. Er wird sich vor Gericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft sieht keine Flucht-, Verdunklungs- oder Wiederholungsgefahr. Aus Mangel an Haftgründen konnte er gehen“, so Polizeisprecher Christoph Gilles.
Bei Angriff an der U-Bahn Station Kiefer eingeschlagen
Seine Kieferhöhle ist gebrochen, ein etwa zwei-Euro-Stück-großer Knochenteil ist zersplittert und nach innen gedrückt worden, nächsten Mittwoch werden Jonas (19) operativ zwei Metallplatten in den Kiefer eingesetzt.
Das ist das schockierende Ergebnis einer Nacht, die so fröhlich begann. Jonas L. (19) hatte mit ein paar Freunden aus seinem Golfclub eine Weihnachtsfeier begangen. Die Gruppe zog durch Bars und Clubs - erst am frühen Morgen wollten alle nach Hause.
„Es war schon 7 Uhr, und ich wollte schnell mit der Bahn nach Hause fahren, weil ich für ein Taxi nicht mehr genug Geld dabei hatte. Als ich am Friesenplatz auf die Bahn wartete, bin ich dann kurz eingenickt.“
Mit fatalen Folgen. Denn geweckt wurde er wenige Minuten später von zwei Männern. Erst fragten sie Jonas irgendetwas zum Fahrplan. Dann gab sich der eine als (ziviler) Polizeibeamter aus und wollte den Ausweis von Jonas sehen.
„Ich wollte meinen Ausweis nicht zeigen. Ich habe gleich gewusst, dass das keine Polizisten sind. Da hat der Typ zugeschlagen, mehrfach traf er mich mit seinen bandagierten Händen mitten ins Gesicht. Dann klaute er meine Geldbörse, durchsuchte meine Hosentaschen nach meinem Handy. Das hatte ich aber zu Hause gelassen. Immer wieder schlug der Typ auf mich ein, sein Kollege guckte zu.“
Rund 30 Passanten waren auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig. Nur ein Zeuge (27) rief die Polizei und filmte die Szene mit seinem Handy. Außerdem brüllte er: „Lasst den Jungen in Ruhe, jetzt kommen die richtigen Bullen!“ Der Zeuge bat andere Passanten um Hilfe, doch als Antwort bekam er nur ein: „Ist mir egal, das interessiert mich nicht!“
Sonntag, 16. Oktober 2011
Passanten ignorieren brutale Gewaltattacke auf Pärchen
Schon wieder kam es zu heftigen Angriffen im Berliner Nahverkehr, mehrere Menschen wurden verletzt. In Wedding wurde ein junges Paar von einer Gruppe Männer brutal zusammengeschlagen - die anderen Fahrgäste schauten tatenlos zu.
weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/13915252-passanten-ignorieren-brutale-gewaltattacke-auf-paerchen.html#.A1000145
Bei zwei erneuten Gewaltausbrüchen in der Berliner U-Bahn sind in der Nacht zum Samstag vier Menschen verletzt worden. Während in dem einen Fall ein Passant helfend eingriff und dabei selbst zum Opfer wurde, schauten die Fahrgäste bei einer anderen Attacke tatenlos zu.
In Berlin-Wedding wurde ein junges Pärchen am frühen Samstagmorgen in einer U-Bahn von sechs Männern zunächst angepöbelt. Die beiden versuchten zunächst, den Sitzplatz zu wechseln, doch die Gruppe attackierte sie hemmungslos: Der 21- jährige junge Mann bekam mehrere Faustschläge ins Gesicht und musste später mit einem Nasenbeinbruch in eine Klinik gebracht werden. Auch seine 20-jährige Freundin wurde verletzt, als sie ihm zu Hilfe eilen wollte.
Die beiden konnten fliehen, während die unbekannten Täter einfach weiterfuhren - die anderen Fahrgäste hatten nur weggeschaut. Mehrere Passanten hätten den beiden nicht geholfen, teilte die Polizei mit.
Bei einem anderen Angriff wurde ein 17-Jähriger auf dem U-Bahnhof Hellersdorf von einem 18-Jährigen verprügelt. In diesem Fall stellte sich allerdings ein 23-Jähriger schützend zwischen Opfer und Täter und wurde somit selbst zum Ziel: Beide Männer, Opfer und Helfer, wurden von dem Schläger verletzt. Die alarmierte Polizei konnte den betrunkenen Angreifer vorläufig festnehmen, bei ihm wurden ein Messer und ein Schlagring gefunden. Er ist der Polizei als Wiederholungstäter bekannt, ist inzwischen aber wieder auf freiem Fuß.
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